Unsere unvergessliche Polen Rundreise 2026
Entdecken wir mit alkusi49 die Schönheit Polens auf einer einzigartigen Wohnmobilreise im Jahr 2026. Eine individuelle Tour, die speziell für Senioren konzipiert wurde, um Natur, Kultur und Entspannung zu verbinden.
Polen Rundreise 2026 Teil 1
Tag 1: 14.8.26 Wemding
Wir sind heute schon gestartet um eine gemütliche Anfahrt zu unserem Treffpunkt in Dresden zu haben. Die erste Etappe führt uns über die Bundesstraßen nach Wemding, östlich von Nördlingen. Dort finden wir einen schönen bayrischen Biergarten an der Wallfahrtkirche Maria Brünnlein. Nach 2 fachem Pilgertrunk (🍺🍺) übernachten wir auf dem Parkplatz.
Tag 2: 15.8.26 Klingental
Heute Früh wurden wir um 7:30 Uhr durch das Glockengeläut von der Wallfahrtskirche geweckt. In Bayern ist heute Feiertag. Marias Empfang im Himmel. Um 8:00 ist ein Gottesdienst vor der Kurche und es sind schon viele Autos auf dem Parkplatz. Wir machen Platz und fahren auf den Stellplatz in Wemding und frühstücken dort. Danach machen wir noch einen Rundgang durch die sehr schöne historische Altstadt mit Häusern aus dem 15. Jhd.
Wir fahren dann weiter über Neumarkt, Grafeneöhr nach Cheb in Tschechien zum tanken und dann nach Klingental im Vogtland, wo wir auf dem Parkplatz hinter dem Gymnasium übernachten.
Tag 3: 16.8.26 Dresden
Heute früh hat es zu regnen begonnen, aber nach kurzer Zeit wars das schon wieder und die Wolken haben sich gelichtet. Wir sind über das Erzgebirge bei strahlendem Sonnenschein weiter nach Dresden gefahren, wo wir am Nachmittag eine gute Bekannte aus meiner Dresdner Zeit besucht haben. In der Stadt ist Stadtfest und alle Parkplätze in der Nähe der Innenstadt sind Rappel voll. Wir übernachten in der Nähe vom Elbepark und werden morgen unsere Freunde für die Polenfahrt treffen.
Zwischenstopp in Kastl mit Besuch der Klosterburg. (245 Stufen hinauf)
Es geht weiter über Neumarkt, Amberg nach Eger in Tschechien um dort günstiger nachzutanken. Dann weiter ins Vogtland nach Klingental. Dort übernachten wir auf dem ruhigen über dem Tal gelegenen Parkplatz in der Nähe des Elite Sportgymnasiums.
Tag 4: 17.8.26 Dresden
Heute treffen wir uns in Dresden mit unseren Freunden, die mit nach Polen fahren. Gegen Mittag treffen sie auf dem Stellplatz bei Wohnmobil Schaffer in DD ein. Allerdings beginnt es dann auch zu regnen. Um 15:00 lässt der Regen nach und wir fahren mit der Tram in die Stadt zu einem Rundgang durch die historische Altstadt. Den Abend beschliessen wir bei einem gemeinsamen Abendessen im Ballhaus Watzke.
Tag 5: 18.8.26
Heute geht es von Dresden über Görlitz nach Breslau. Es wird ein reiner Fahrtag. Auf der Autobahn bei Dresden haben wir wegen einer Baustelle den ersten Stau. Dann ab der Grenze fahren wir nur auf der Landstraße. In Bunzlau, der bekannten Keramikstadt machen wir Mittagspause. Aber dann müssen wir im Feierabendverkehr komplett durch die Innenstadt von Breslau um auf unseren Campingplatz zu kommen. Das war eine zähe und langwierige Angelegenheit. Aber gegen 17:30 haben wir unser Ziel, den Campingplatz am Olymiastadion erreicht.
Tag 6: 19.8.26 Breslau
Den Vormittag genießen wir auf dem Campingplatz. Am Nachmittag fahren wir mit der Straßenbahn, die direkt vor dem Campingplatz hält, in das Zentrum zum Platz Galeria Domenikana. Von dort geht es zu Fuß in Richtung Marktplatz. Kurz vor dem Markplatt finden wir einen Minibus für 9 Personen.
Der Fahrer ist ein gebürtiger Breslauer, der aber über 30 Jahre in Deutschland gelebt hat. Mit ihm fahren wir über 1,5 Std. durch die Altstadt mit super Erklärungen auf deutsch und mehreren Zwischenstopps zur Besichtigung und zum Fotografieren der Sehenswürdigkeiten.
Auf diese Art haben wir in kurzer Zeit einen wunderschönen Eindruck von der Stadt Breslau bekommen und sind begeistert von der Fülle der schönen Häuser und Baudenkmäler in der Stadt. Speziell der Marktplatz ist sehr beeindruckend.
Tag 7: 20.8.26 Opeln
Nach einem sehr starken Gewitter in der Nacht sind wir morgens um 9:00 Uhr wieder bei Sonnenschein in Breslau gestartet. Heute geht es auf der Strasse 94 in Richtung Katowitz. In Opeln machen wir Zwischenstation um für die Fahrzeuge über 3,5 to die Registrierung für die Maut an einer MOL Station zu machen. Dann nach einer kurzen Mittagspause besuchen wir das Freilichtmuseum "Muzeum WSI Opolskiej". Hier werden auf 10 ha Fläche ca. 200 Jahre alte Holzhäuser aus Schlesien gezeigt.
Danach fahren wir weiter zu unserem netten kleinen Stellplatz kurz vor Gliwice.
Tag 8: 21.8.26 Auschwitz-Birkenau
Heute sind wir vom Stellplatz bei Gliwice in Richtung Kattowitz weitergefahren. Einige km südöstlich von Kattowitz liegt das ehemalige NS Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, das wir anfahren werden. Unterwegs fällt mir auf, dass die Region um Kattowitz sehr viel große Industriebetriebe aufweist und auch eine sehr aktive Bautätigkeit für Infrastruktur, aber auch sehr große Industriebetriebe im Neubau sind. Außerdem sieht man auch viele namhafte deutsche Firmennamen, die hier präsent sind.
Kurz vor der Mittagszeit kommen wir in Auschwitz an und fahren mit den Wohnmobilen auf den Parkplatz am Informationszentrum. Zu spät bemerken wir, dass die Parkgebühren über die Fahrzeughöhe gemessen und ermittelt wird. Fahrzeuge über 2,1 m Höhe bezahlen 100 Sloty, d.h. ca. 23 Euro psch. Aber da war es schon geschehen. Schon bei der Anfahrt sehen wir eine Unmenge Menschen vom Parkplatz zum ehemaligen Lager gehen. Ein Omnibus nach dem anderen bringt die Leute hierher. Deswegen auch die Gebührenregelung.
Der Eintritt in den ehemaligen Lagerbereich ist seit 1. März 2026 nur mit einem online gebuchten Eintrittsticket möglich. Wir haben es versucht, aber der nächste mögliche Termin wäre erst wieder am Dienstag, also in 4 Tagen möglich. Daher entschliessen wir uns nur bis zum Lagereingang zu gehen und einige Aufnahmen von außen zu machen.
Da wir dadurch Zeit gewonnen haben, suchen wir uns für den Rest des Tages einen schönen Campingplatz auf der weiteren Route nach Krakau aus und werden mit dem Camping Zator fündig und geniessen hier einen gemütlichen Nachmittag in der Sonne und am Abend machen wir noch eine gemeinsame Grillparty.
Tag 9: 22.8.26
Heute ist Samstag und wir fahren heute von Zator nach Krakau um dort in dem großen Carrefour für das Wochenende einzukaufen. Danach wird noch einmal voll getankt und es geht dann weiter auf unseren reservierten Stellplatz in dem Vorort Swoszowice. Wir landen hier auf einem ländlichen Privatgrundstück das gerade mal Platz für 4 Fahrzeuge hat. Es ist alles etwas urig, aber eine Toilette und eine Dusche sind neu gemacht und Strom gibt es auch. Allerdings sind sich die hier auch über die Preise einig. Wir bezahlen hier 25 € pro Nacht. Man merkt halt die Nähe zur Großstadt und zum bekannten Salzbergwerk in Wieliczka, das wir am Montag besuchen wollen.
Tag 10: 23.8.26 Krakau
Heute am Sonntag steht der Besuch der Altstadt Krakau auf dem Programm. Wir haben Sonnenschein, und so ziehen wir gegen 13:00 Uhr los zur nächsten Bushaltestelle. Mit dem Bus Linie 254 fahren wir bis zur Endstation und steigen dann in die Strassenbahn Linie 22 um und kommen so in die Altstadt.
Direkt nach der Brücke über die Weichsel verlassen wir die Strassenbahn und bummeln am Weichselufer entlang in Richtung Wawelburg, die den polnischen Königen über Jahrhunderte als Residenz diente.
Die Wawelkathedrale kann man als Rentner für 18 Sloty besichtigen. Sie wird auch als königliche Kathedrale bezeichnet.
Und nun geht es zu Fuß durch die Altstadt. Heute am Sonntag hat es eine Unmenge Menschen in der Stadt. Als wir am Marktplatz ankommen bemerken wir, dass heute der letzte Tag des regionalen Kunsthandwerkermarktes ist, wo es eine große Anzahl von Verkaufsständen gibt und sich die Menschen dazwischen durchschieben. Mitten auf dem Markplatz steht die Tuchhalle, ein markantes Gebäude der einstigen Tuchhändler.
Tag 11: 24.8.26 Wieliczka Salzbergwerk
Nur ca, 6 km von unserem Stellplatz entfernt befindet sich das Salzbergwerk Wieliczka, das wir besuchen wollen. Wir haben und dazu entschlossen, mit den Wohnmobilen dahin zu fahren und unseren derzeitige Stellplatz zu verlassen, da er uns nicht so gut gefällt. Wir haben um 11:00 Uhr eine deutsche Führung gebucht und sind daher schon vor 10:00 Uhr auf dem Parkplatz wo es noch genügend Platz gibt. Das Salzbergwerk ist im 13. Jahrhundert begonnen worden und 1996 wurde die Produktion eingestellt. Auf Grund der Einmaligkeit und der Größe wurde es zum Weltkulturerbe erklärt.
Das Bergwerk weist mit seinen Stollen und Gängen eine Gesamtlänge von ca. 250 km unter Tage auf. Wir werden heute ca. 1 % davon begehen. Am Haupteingang sehen wir schon lange Menschenschlangen, die auf den Zutritt warten. Wir sind froh, dass wir schon online vorab gebucht haben und kommen somit fast pünktlich an die Reihe. Jährlich werden hier ca. 1,9 Millionen Besucher durch das Bergwerk geführt. Die Anlage im Außenbereich sind sehr gepflegt und man merkt, dass die Organisation der Führungen perfekt funktioniert.
Zu Beginn der Führung müssen wir ca. 225 Treppenstufen hinabsteigen bis wir auf -64 m unter der Erde angekommen sind. Dann geht es durch die Stollen zu den verschiedenen Abbauhallen in unterschiedlicher Größe
Die St.Kingakirche in der größten Abbauhalle des Bergwerkes. Hier finden regelmäßig Gottesdienste statt.
Nach der ca, 2 stündigen Führung durch das Salzbergwerk ging der Rundgang zu Ende und durch das unterirdische Restaurant führte der Weg zu den Förderkörben, die die Besucher aus 130 m Tiefe wieder zur Erdoberfläche zurückbrachten. Wir haben hier eine sehr sehenswerte und interessante Führung mit bleibenden Eindrücken bekommen.
Danach haben wir dann unseren Übernachtungsplatz angesteuert, der ca. 30 km südlich von Wielizczka auf einer Höhe von 700 m liegt und von dem wir auf die Berge der Hohen Tatra sehen können. Es ist der Parkplatz Pcim, ein Wanderparkplatz, auf dem wir dann ganz alleine stehen und in der Abendsonne den interessanten Tag ausklingen lassen.
Tag 12: 25.8.26 Zakopane
Schon morgens um kurz vor 8:00 Uhr klopft es am Wohnmobil und der Grundstücksbesitzer steht vor der Tür und will die Stellplatzgebühr kassieren. Eine Nacht kostet 5 €. Für diesen idyllischen Platz mitten in der Natur ist das o.k. Um 10.00 Uhr sind wir dann gestartet und ins Tal auf die Autobahn 7 in Richtung Zakopane gefahren. Je näher wir der Stadt gekommen sind, desto stärker wurde der Verkehr und in Zakopane sind wir nur noch im Schneckentempo durchgekommen. Wir wollten auf den Camping Olimp, aber der Platzwärter hat uns wieder weggeschickt, es gäbe keine Plätze mehr. In der Nähe haben wir noch den Campingplatz Pod Krokwia gesehen und haben dort nachgefragt und dann auch 4 Plätze bekommen. Dieser Platz liegt nahe bei den bekannten Skisprungschanzen von Zakopane.
Am Nachmittag machen wir einen Spaziergang in die Stadt in die Fußgängerzone. Wir sind erstaunt wie viele Menschen sich hier in der Stadt aufhalten. Die Fußgängerzone ist rappelvoll mit Menschen. Wir hatten eigentlich erwartet, dass wir hier einige schöne alte Holzhäuser im Landestypischen Stil finden und schöne Fotomotive finden, aber stattdessen finden wir unzählige kleine und größeres Shops mit Souveniers, Krimsgram und nutzlosem Zeug und an jeder Ecke eine Kneipe oder Dönerbude. Nur mit Mühe ist es uns gelungen ein Cafe zu finden, wo wir einen Kaffee und ein Stück Kuchen bekommen haben.
Unsere Erwartungen an Zakopane sind auf jeden Fall nicht erfüllt worden.
Wir haben uns dann baldmöglichst aus dem Massentourismus zurückgezogen und sind wieder zurück auf den Campingplatz gegangen. Aber auch hier gilt: Der Preis ist höher als der Standart auf dem Platz, aber wir sind froh, dass wir noch einen Platz für eine Nacht bekommen haben.
Tag 13: 26.8.26 Sekowa
Heute ist Kirchentag! Auf unserer heutigen Route mit ca. 150 km liegen 3 interessante sehr alte Landestypische Holzkirchen, die wir der Reihe nach besichtigen wollen. Wir starten um 9:00 Uhr von dem touristischen Zakopane und fahren zuerst wieder nördlich bis Nowy Targ und biegen dann ab in östliche Richtung und fahren entlang der Vorberge der Tatra. Die erste Kirche, die wir besichtigen ist die Erzengel Michael Kirche in Debno. Sie wurde 1490 erbaut.
Die nächste kirche die auf unserer Route liegt ist dann die Erzengel Michael Kirche in Szalowa.
Zu guter letzt kommt dann noch die Kirche St. Philipp und Jakob in Sekowa dran. Von außen eine ungewöhnliche Kirche mit sehr weit heruntergezogenem Holzschindeldach und einem kompletten durch das Dach geschützten Umgang. Innen mit schlichter Ausstattung, aber sehr wirkungsvoll.
In Sekowa finden wir dann auch unseren Stellplatz, wo wir in der Abendsonne den Tag ausklingen lassen.
Tag 14: 27.8.26 Zamosc
Nach dem gestrigen Kirchentag, haben wir heute Fahrtag. Wir haben ca. 260km vor uns und auf den Landstrassen schafft man max. 50 km pro Std. Es liegt nicht am Strassenzustand, der ist wider Erwarten eigentlich sehr gut. Es liegt an den vielen Ortschaften und an den ständig wechselnden Geschwindigkeitsbegrenzungen. Aber macht nichts. Wir brechen um 9:00 Uhr auf und fahren gen Osten. Nach ca. 3 Stunden kommen wir Przeworst an und machen Rast an der Tankstelle.
Wir sind nicht mehr weit weg von der Ukrainischen Grenze. Von der Tankstelle bis zur Grenze sind es gerade mal noch 57 km,
Hinter der Tankstelle befindet sich ein LKW Parkplatz und ein kleines Restaurant. Hier machen wir Mittagspause und bestellen uns Piroggen und Gulaschsuppe usw. Die Qualität ist super und der Preis noch superer! Wir sind begeistert, endlich weg von den teuren Touristenzentren und hier bekommen wir Super Preise.
Nach dem sehr guten Essen geht es weiter in Richtung Norden nach Zamosc. Wir fahren durch riesige Waldgebiete mit Kiefernwäldern. Sehen auch durch Waldbrand geschädigte große Flächen und zum Erstaunen kommen dann nach dem Waldgebiet große Tabakfelder. Das hätten wir hier nicht vermutet. Am Nachmittag kommen wir dann in Zamosc, der ehemaligen Festungsstadt an.
Nachdem wir unsere Wagenburg auf dem Campingplatz aufgebaut haben und eine kurze Pause gemacht haben sind wir dann noch in die Stadt gegangen und haben uns den sehr schönen Marktplatz mit den schönen Fassaden und Arkaden angeschaut. In einem der vielen Lokale haben wir dann den Tag so langsam ausklingen lassen bei Bier und gutem Essen.
Erstelle deine eigene Website mit Webador