Unsere unvergessliche Polen Rundreise 2026

Entdecken wir mit alkusi49 die Schönheit Polens auf einer einzigartigen Wohnmobilreise im Jahr 2026. Eine individuelle Tour, die speziell für Senioren konzipiert wurde, um Natur, Kultur und Entspannung zu verbinden.

Polen Rundreise 2026 Teil 2

Tag 18: 31.8.26 Osowiec

Ca. 3 km von unserem Campingplatz entfernt gibt es das Bisongehege im Nationalpark. Es liegt an unserer Strecke und wir machen dort noch den Rundgang um die Tiere zu besichtigen. Es gibt nicht nur die Bisons in dem Gehege sondern auch noch polnische Pferde, Wolf, Luchs, Damwild, Elch, Wildschwein und Rehe. Das Gehege ist sehr schön angelegt mit riesigen alten Bäumen und großzügigen Flächen für die Tiere.

Wir setzen unsere Reise in nördlicher Richtung fort und fahren über Bialystock weiter zu unserem nächsten Ziel, dem Nationalpark Biebrza, der mit 60 000 Hektar der größte Nationalpark Polens ist. Dabei handelt es sich um eine riesige Sumpflandschaft im Einzugsgebiet des Flusses Biebrza. Wir übernachten auf dem Campingplatz bei Osowiec. Dort gibt es noch ein einfaches Restaurant, das wir am Abend noch besuchen und uns mit der polnischen Speisekarte auseinandersetzen. Zu guter Letzt hat jeder etwas gefunden und wir waren mit der Qualität und den Preisen sehr zufrieden.


Tag 19: 1.9.26 Wigry

Und weiter geht es heute zum nächsten Nationalpark, dem Wigierski Park Narodowy, der schon zu den  Masuren gehört. Wir fahren auf die Halbinsel Wigry auf der ein ehemaliges Kamaldulenser Kloster zu finden ist. Wenige Meter neben dem Kloster finden wir unseren idyllischen Campingplatz direkt am See. Am Nachmittag beginnt es zu gewittern und zu regnen. In einer Regenpause machen wir die Besichtigung der Klosteranlage, die die Besonderheit aufweist, dass es viele kleine Minihäuschen mit Kleinstgarten in Reihenform gibt, die für die Mönche, die als Eremiten gelebt haben,  gedient haben. 


Tag 20: 2.9.26 Lötzen

Wir sind heute wieder ein Stück weiter gefahren und sind dann in der Masurischen Seenplatte in Lötzen angekommen. Vorbei an vielen Seen und einer hügeligen Landschaft mit abwechselnd Wald und Felder. Unser Nachquartier schlagen wir im Sportboothafen in Lötzen auf. Bei der Ankunft hat uns noch die Sonne begrüsst, doch als wir dann am Nachmittag in die Stadt gingen, hat uns ein heftiger Regenschauer überrascht. Wir müssen uns daran gewöhnen, dass es hier immer wieder kurze, aber heftige Regenschauer gibt, dann eine kurze Trockenphase und schon kommt wieder der nächste Schauer. Und insgesamt hat es sehr abgekühlt.


Tag 21: 3.9.26 Wolfsschanze und Swieta Lipka

Heute steht eine besondere Besichtigung auf dem Programm. Wir wollen das ehemalige Führerhauptquartier, die Wolfschanze besuchen und besichtigen. Allerdings stellt sich der allgegenwärtige polnische Strassenbau uns in die Quere. Überall Sperrungen und Umleitungen, die nur auf polnisch und auch sehr spartanisch beschildert sind. Wir kommen zu einer Sperrung und müssen umdrehen, da mit unseren Fahrzeugen auf den Feldwegen, die als Umleitungen gelten kein Durchkommen war. Man könnte meinen, die Wolfsschanze wurde bewußt so gut versteckt gebaut.
Aber nach einer abenteuerlichen Fahrt durch wunderschöne Baumalleen, aber auf holprigen Strassen haben wir auch die Schönheit der masurischen Landschaft kennen gelernt.
Nach etlichen km Umleitung haben wir unser Ziel dann doch erreicht und sind an der Wolfsschanze angekommen. Nach der Bezahlung der Parkgebühren in Höhe von 50 Sloty durften wir dann auf den Parkplatz für Wohnmobile einfahren.

Mit einem Audioguide für 10 Sloty haben wir unseren Rundweg durch die Anlage begonnen und sind über die Dimension der gesamten Anlage sehr erstaunt. Nicht nur die riesigen Dimensionen der Bunker für Hitler, Göring, Keitel und andere beeindrucken und machen sprachlos, auch die vielen anderen Gebäude für das weitere Personal beeindrucken als Ruinen.

Modell des Bunkers für Adolf Hitler

Wenn man das nicht selbst gesehen hat, kann man sich den Irrsinn nicht vorstellen, der damals von der NSDAP Führungsriege verbrochen wurde.

Als krasser Gegensatz zur Wolfsschanze besuchen wir auf dem Weg nach Mragowo noch die Wallfahrtskirche in Swieta Lipka. Eine ungewöhnliche Kirche mit einem umfassenden Kreuzgang um die gesamte Kirche herum. Sehr beeindruckend in der Kirche ist die riesige und und unheimlich stark verzierte Orgel. Wir haben erfahren, dass um 15:30 eine Life-Vorstellung der Orgel stattfindet. Daher haben wir noch abgewartet um dieses zu erleben. Es war sehr beeindruckend, welche Klangvielfalt in der Orgel steckt. Auch die Figuren an der Orgel konnten bewegt werden.

Unseren ereignisreichen Tag beschliessen wir auf einem einfachen öffentlichen Parkplatz in Mragowo, wo wir abends noch etwas zusammen sitzen und den Tag ausklingen lassen.


Tag 22: 4.9.26 Oberlandkanal und Elblag

Nach einer ruhigen Nacht auf dem öffentlichen Parkplatz sind wir dann zu unserem nächsten Ziel, dem Oberlandkanal auf den Campingplatz Buczymiec gefahren. Als wir dort ankamen bei leichtem Regen waren die Schranken geöffnet, das Anmeldehäuschen unbesetzt und der Zahlautomat war mit einer Haube abgedeckt.  Es waren allerdings ein paar Wohnmobile da. Der Campingplatz liegt genau an einer schiefen Rollebene, auf der die Schiffe mit Rollwagen über die Höhendifferenz gezogen, bzw. hinuntergelassen werden. Bereits kurz nach dem wir ankamen haben wir den ersten Schiffstransport sehen können. Der Platz ist ein reiner Wiesenplatz und die Wiese war schon sehr feucht. Da es immer mehr geregnet hat, haben wir beschlossen hier nicht zu übernachten, da es nicht sicher war, ob wir am anderen Tag aus der nassen Wiese wieder heraus kommen können. Kurzentschlossen haben wir dann als Tagesendziel die Stadt Elblag angesteuert. Dort gibt es einen Campingplatz in Altstadt Nähe. Als wir jedoch dort ankamen war der Regen so stark, dass wir die Fahrzeuge nicht mehr verlassen konnten, dafür waren wir aber sicher, dass wir am nächsten Morgen ohne Probleme wieder weiterfahren können.


Tag 23: 5.9.26  Elblag und Marienburg

Der starke Regen hat am frühen Morgen nachgelassen und wir konnten somit am Vormittag noch einen Spaziergang in die Altstadt von Elblag machen um die schönen Häuser zu besichtigen, die nach dem Krieg nach erheblicher Zerstörung wieder aufgebaut wurden.

Am Nachmittag sind wir dann nach Marienburg weitergefahren und konnten dort in der direkten Nähe zur Marienburg parken um die Burg zu besichtigen. Die Marienburg ist flächenmäßig weltweit die größte Burganlage und auch die größte Backsteinburg. Die Besichtigung haben wir mit einem Audioguide gemacht und sehr viel wissenswertes über die Ordensburg erfahren.

 

Als Übernachtungsplatz haben wir heute die Vorlandwiesen an der Weichselfähre kurz vor der Weichselmündung ausgesucht. Ein schönes Plätzchen ín der Natur und außer uns war nur noch ein weiteres Wohnmobil da.


Tag 24: 6.9.26  Danzig

Da heute die Sonne scheint und es ein schöner Tag wird, beschliessen wir vor unserer Fahrt nach Danzig, dass wir noch auf die "Frische Nehrung" hinausfahren um an der Ostsee eine Strandwanderung zu machen. In der Nähe von Krynica Morska finden wir eine Parkmöglichkeit für alle 4 Wohnmobile und gehen durch den Wald in Richtung Ostsee. Schon bevor wir am Strand ankommen hören wir starkes Meeresrauschen und als wir aus dem Wald an den Strand kamen empfängt uns ein kräftiger Wind mit odentlichem Wellengang.
Die Frische Nehrung zieht sich von der Danziger Bucht bis nach Kaliningrad mit ca. 79 km langem Sandstrand hin. Wir gehen ein Stück auf dem sauberen sehr feinen Sand und kehren nach ca. 1,5 Stunden wieder zu unseren Fahrzeugen zurück.

Auf dem Rückweg und dem Weg nach Danzig kommen wir wieder an die Weichselfähre und dann geht es weiter nach Danzig, wo wir auf dem Stellplatz an der alten Schiffswerft Platz für unseren Aufenthalt in Danzig finden. Am Abend gehen wir noch in die nahegelegene Food Hall zum Abendessen. Dabei handelt es sich um die ehemalige Werfthalle für den Bau von U-Booten. Heute befinden sich etliche unterschiedliche internationale Speiseküchen in der Halle.